QMware und QuiX Quantum werden das erste vollständig integrierte hybride Quantencomputing-Rechenzentrum eröffnen

- Mit der Kombination von High-Performance-Computing-Hardware (HPC) und photonenbasierter Quantentechnologie von QuiX Quantum – sowie einem gemeinsamen Speichersystem für beide Hardwaretypen – setzt QMware neue Maßstäbe.

- Das neue Rechenzentrum im niederländischen Enschede ist das erste seiner Art in der Quantencomputerbranche. Es wird die Rechenleistung verzehnfachen und effizientere und genauere Ergebnisse liefern.

- QuiX Quantum nutzt skalierbare Quantentechnologie, die in der Industrie für Optimierungsanwendungen wie Routenplanung und Nutzlastoptimierung in der Logistik eingesetzt werden kann. Weitere Anwendungsbereiche sind Luft- und Raumfahrt und die Finanzindustrie.

Enschede, Niederlande, St. Gallen, Schweiz, 15. Mai 2023 – QMware und QuiX Quantum entwickeln gemeinsam die erste voll integrierte, hybride Quantencomputer-Plattform in Enschede (Niederlande). Die hybride Plattform kombiniert zum ersten Mal weltweit eine High-Performance-Computing-Infrastruktur (HPC) und eine native Quantencomputing-Technologie vor Ort. Das neue Rechenzentrum soll im August 2023 für kommerzielle Anwendungen voll einsatzfähig sein.

QMware und QuiX Quantum werden die beiden Hardwaretypen vor Ort in Enschede zusammenführen. Die Kombination von HPC-Hardware und nativer Quantenhardware wird durch einen gemeinsamen Speicherzugriff und einem einheitlichen Linux-Betriebssytem ermöglicht. Der neue Ansatz bietet erhebliche Leistungsverbesserungen und Kosteneinsparungen gegenüber bestehenden kommerziellen Anbietern hybrider Quantentechnologie. Denn aktuell benötigen Anbieter Web-Integrationen auf separaten Speichersystemen, um HPC-Hardware mit Quantenhardware zu kombinieren.

Erstklassige Unterstützung für große Berechnungsmodelle und maschinelles Lernen
Die hybride Architektur der QMware-eigenen Hard- und Softwareplattform ermöglicht es, klassische HPC- und native Quantenhardware miteinander zu kombinieren und zu nutzen. Durch die Kombination können Endkunden gleichzeitig auf die Backends von HPC- und Quantenhardware zugreifen. Der Vorteil: außergewöhnlich hohe Performance und besonders geringe Latenz. Die Quantentechnologie von QuiX Quantum ist darauf ausgelegt, große Berechnungsmodelle mit Millionen von Variablen zu unterstützen, wie etwa bei Optimierungsproblemen oder beim maschinellen Lernen.

Der photonenbasierte Quantencomputer von QuiX Quantum ist für die Integration in Rechenzentren besonders gut geeignet, da er bei Raumtemperatur arbeitet und Quantentechnologie skalierbar macht. QMware wird eine Glasfaserverbindung mit geringer Latenz nutzen, um die Hochleistungs-Computing-Infrastruktur an simulierte und native Quantenhardware anzuschließen.

„Wir sind davon überzeugt, dass die photonenbasierten Quantentechnologie von QuiX Quantum – voll integriert in unsere QMware-Technologie – am besten dazu geeignet ist die Vorteile des Quantencomputings kommerziell nutzbar zu machen”, sagt George Gesek, Chief Technology Officer und Co-Founder von QMware. „Durch die Kombination der HPC-Infrastruktur und QuiX Quantum’s nativer Quantenhardware wollen wir einen kommerziellen Vorteil in großem Maßstab erzielen. Durch eine bis zu zehnfach schnellere Datenverarbeitung werden unsere Kunden in verschiedenen Anwendungsbereichen von signifikanten Leistungsverbesserungen profitieren.“

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit QMware bei diesem einzigartigen Projekt”, sagt Dr.-Ing. Stefan Hengesbach, CEO von QuiX Quantum. „Unser Ziel ist es, native Quantenhardware für frühe industrielle Anwendungen zugänglich zu machen. Unsere Technologien machen die Integration von Quantenhardware in bestehende Rechenzentren schon heute möglich. Die Optimierung von Energienetzen, Lieferketten oder Verkehrsströmen sind nur einige der Beispiele, die in Zusammenarbeit mit QMware erforscht werden.”

Zitate:
– Constantijn van Oranje, Special Envoy bei Techleap: „Es ist großartig, dass europäische Technologieunternehmen, wie QMware und QuiX Quantum, den Weg in diesem wichtigen Innovationssektor ebnen. Die Ankündigung des ersten voll integrierten, hybriden Quantencomputing-Rechenzentrums in Enschede ist ein Beleg für das Talent, die Expertise und das Engagement der europäischen Quantencommunity.”

– Ton van ‘t Noordende, Managing Director von QDNL Participations: „Das neue Datenzentrum in Enschede unterstreicht die Expertise und die Anstrengungen, die in Europa im Bereich der Quantentechnologie unternommen werden. Die gemeinsame Speicherstruktur zwischen Verarbeitungseinheiten von klassischen Rechenzentren und Quantencomputern ist eine bemerkenswerte technische Errungenschaft. Mit dem Projekt werden QMware und QuiX Quantum eine weitere Skalierung des Quantencomputings für komplexe Anwendungen in Industrie und Wissenschaft ermöglichen.”

– Markus Pflitsch, CEO und Gründer von QMware: „Unsere Zusammenarbeit markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Quantencomputing-Industrie. Das hybride Quantencomputing-Rechenzentrum in Enschede ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Computings, da es klassische und Quantenhardware auf der tiefstmöglichen Ebene nahtlos integriert. Diese Zusammenarbeit ist von strategischer Bedeutung, da sie das volle Potenzial von Quantencomputing-Anwendungen in der Zukunft erschließt.”

Medienkontakt

Mira Dechant
VP PR & Marketing QMware AG
E-Mail: mira.dechant@qm-ware.com
Telefon: +41 795105338